• Sumo

Mein Kind hat Diabetes, was nun?

Diabetes ist wahrlich kein Kinderspiel, dennoch sind auch Kinder nicht vor der chronischen Stoffwechselkrankheit bewahrt. War es früher der Diabetes Typ 1, der bereits im Kindesalter zugeschlagen hat. Erkranken heutzutage auch immer mehr Kinder bereits an Diabetes Typ 2, der sonst eigentlich eher im hohen Alter zuschlägt und daher früher auch als „Altersdiabetes“ bezeichnet wurde.

Egal an welchem Diabetes Typ ein Kind erkrankt ist, es ist für das Kind und vor allem für das direkte Umfeld des Kindes eine sehr schwere Zeit. Besonders am Anfang haben viele Eltern Probleme mit dem Thema richtig umzugehen. Denn die Krankheit kommt quasi aus dem Nichts und vorher hat man sich wahrscheinlich noch nie ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt gehabt. Das ist ganz normal, dass man in diesem Fall natürlich erstmal Probleme hat.

Um Eltern und im Endeffekt auch dem erkrankten Kind in dieser ersten schweren Phase zu helfen gibt es bereits viele Möglichkeiten. Während der Diabetologe immer der erste Ansprechpartner sein sollte, können Communities im Internet oder Selbsthilfegruppen in größeren Städten für Diabetes bei Kindern zum gemeinschaftlichen Austausch und zu gegenseitigen Unterstützung gut sein.

Während natürlich besonders am Anfang der Hintergrund und der genau Ablauf der Therapie und der Krankheit noch unklar sind. Ist es neben medizinischen Informationen auch wichtig, aufbauende und psychologische Hilfe zu bekommen. Sei es von Angehörigen, Freunden oder auch von Psychologen und Psychiatern.

Es ist schon lange kein Tabu mehr, professionelle psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Gegensatz kann die falsche Eitelkeit an dieser Stelle eventuell sogar zum Problem für einen selber und für das Kind werden. Denn gerade bei einer chronischen Krankheit ist es wichtig von Anfang an mit der Krankheit und mit sich selbst im Klaren zu sein.

Gerade weil sich Eltern auch gerne die Schuld an Erkrankungen der Kinder geben, ist daher unbedingt dazu zu raten Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn man merkt, dass einen das Thema zu sehr belastet. Denn Diabetes bei Kindern ist für die gesamte Familie eine riesengroße Belastung.