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Was sind die Ursachen des Schwangerschaftsdiabetes?

Ursachen für Schwangerschaftsdiabetes liegen zum einen an der Änderung des Hormonhaushaltes und zum anderen an der Ernährung (Schwangerschaft bedeutet nicht für zwei zu essen).
Schwangerschaftshormone (Östrogen, Cortisol, humanes Plazentalaktogen, Progesteron und Prolactin) führen zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Diese Hormone wirken dem Insulin entgegen. Außerdem verfügen Schwangere über eine erhöhte Insulinresistenz.

Wie bemerke ich Schwangerschaftsdiabetes?

Der Schwangerschaftsdiabetes verläuft meist ohne Beschwerden, wodurch die werdenden Mütter häufig nichts von ihrer Erkrankung bemerken. Es kann zu vereinzelten Anzeichen kommen, wie etwa ein gesteigertes Durstgefühl (Polydipsie), gehäufte Harnwegs- und Nierenentzündungen, Zucker im Urin, übermäßige Gewichtszunahme und ein erhöhter Blutdruck (Arterielle Hypertonie). Der Verdacht, der bei Auftreten dieser Anzeichen auftritt, kann durch einen Suchtest (Screening) bestätigt oder auch widerlegt werden.

Wird das Screening nicht durchgeführt, so können anhand der Folgeerscheinungen wie Wachstumsstörungen (fetale Makrosomie) und starke Zunahme der Fruchtwassermenge durch erhöhte Urinbildung beziehungsweise Urinausscheidung des Fetus Risiken sowohl für die werdende Mutter als auch für das Ungeborene auftreten. Bei der Schwangeren können desweiteren übermäßige Gewichtszunahme und ein erhöhter Blutdruck (Arterielle Hypertonie) auftreten.